Laminat besticht als preisgünstige Alternative zum Echtholzboden immer noch durch geringen Pflegeaufwand.

Die verlegefertigen Paneele werden lassen sich via Nut-Feder oder durch eine moderne Klickverbindung verlegen. Letztere erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie in der Regel leimlos verlegt werden können.

Die Systeme im Klickverfahren lassen sich problemlos wieder aufnehmen und entfernen. Bei der Nut-Feder-Verbindung werden die einzelnen Paneele miteinander verleimt, um so eine feste geschlossene Oberfläche zu bilden. Ein Laminatpaneel besteht aus 3 Schichten:

 

  •     Dekorschicht - werkseitig mit einer abriebfesten Melaminharzschicht versiegelt.
  •     Eine gegen Holzfeuchte imprägnierte und hochverdichtete HDF-Platte
  •     Als Gegenzug dient die untere Schicht, die mit einer feuchtigkeitsabweisenden Rückseite versehen ist.

Mittlerweile sind überdies Laminatböden verfügbar, die den zusätzlichen Trittschutz auf der Rückseite schon angebracht haben - das Unterlegen einer separaten PE-Schaumunterlage entfällt somit.

Die Hersteller bieten bei Laminaten eine Vielzahl von Dekoren an, die sich keinesfalls mehr auf die „Holzoptik“ beschränkt: Steindekore, Würfeloptik und viele andere Looks setzen hier der Gestaltung kaum Grenzen.

Auch beim Laminat ist im Übrigen auf eine nebelfeuchte Reinigung zu achten. Laminat lässt sich nicht wie z. B. ein Fertigparkett schleifen und neu versiegeln. Kleinere Kratzer lassen sich mit speziellen Wachsen und Kitten „überschminken“, bei stärkerer Beschädigung bleiben nur der Austausch und die neue Verlegung.

 

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